Adieu

Nimm dein
Buch aus dem Regal
Die Dinge die wir
nie taten
Das Lächeln das gequält an meinen
Wimpern klebt

Nimm die
berauschenden Kelche vor uns
Und die Hände von meinem Bauch
Nimm die Nächte
auf goldenen Thronen
Zeitlos und nah

Nimm den grauen
Regensonntag
Und deine müden Augen
Und die Mascaraschatten
unter meinen
Und das gestohlene

Glück

Nimm den Zauber
Nimm die Magie
Deinen Geruch von meinem
Pullover
Und die Sterne aus meinem
Haar

Nimm die
Träume die
ausschwärmen und dich
ungestüm
umflattern
Nimm die Hoffnung

Nimm das Messer
aus meinem Rücken
Nimm den Abdruck auf meinem
Herzen
Ganz sachte –

Und geh.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.